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Stadtteil Gera - Langenberg mit Stublach
 
1196 wird Langenberg erstmals urkundlich erwähnt.
1323 findet man in einer weiteren Urkunde schon die im 15.Jahrhundert weiter ausgebaute Langenberger Pfarrkirche Vierzehnheiligen.
Herausragende Unternehmen des ehemaligen Wirtschaftsstandorts waren die Chemische Fabrik Heinrichshall (gegr.1830), die Erste Reußische Klaviaturenfabrik (gegr.1909, später Piano-Union) und die 1902 gegründete Porzellanfabrik E.und A.Bufe.
1886 entsteht die Freiwillige Feuerwehr Langenberg. Zu ihr zählen acht Kameraden( 1936 erhält die FFW ihre erste Motorspritze).
 
1920 am 01.April wird Stublach mit 397 Einwohnern und der Baumwollenweberei Stöckigt, dem Gartenbaubetrieb Sacher, der Maschinenfabrik Bauer und der Käserei Fritzsche "einverleibt". 1921 hat Langenberg 3114 Einwohner, einen Jungfrauenverein, den Ev.Arbeiterverein, Schützengesellschaft, Turnverein, Turnerbund, Liederkranz, Sängerbund, eine Kinderpflege, ein Gaswerk. Weitere bedeutende Unternehmen sind ein Raiffeisenlager, Mech. Weberei Gey, Säge- und Kalkwerk Späthe & Co, Erste Reußische Klaviaturenfabrik Raaz & Gloger, Möbelfabrik Agst, Porzellanfabrik Bufe, Elektrotechn. Fabrik Bartels, eine Brauerei, Seifenfabrik Günther, Gartenbaubetrieb Paul Hacke, Gartenbaubetrieb Karl Hacke, Sägewerk Hage & Co, Bildhauerei und Zementwarenfabrik Stoß, Speditionsgeschäft Otto, Fuhrgeschäft Opitz, Zimmereigeschäft Sagan, Gärtnerei Müller, ein Geschäft des Konsumvereins Gera-Debschwitz u. Umg., die Gaststätten "Zum Hirsch" (Geißler), Roß (Poser), Brücke und Ratskeller (Graulich), Linde und Kaiserhof (Stefanowski), "Goldener Hemmschuh" (Uhlig), Kaffee Neidhardt.
1922 besaß der Ort schon 44 Telefonanschlüsse beim Telegraphenamt Gera.
1933 erhält die Gemeinde Langenberg das Stadtrecht.
Im Zuge des Baus der Reichsautobahn (heute A4) wird auch die Reichsfernstraße im Bereich Langenberg 1936 in Angriff genommen.
1950 wird Langenberg mit 5277 Einwohnern nach Gera eingemeindet.
1951 eröffnet eine Konsumverkaufsstelle in der es auch Waren ohne Kartenabgabe gibt. 1953 wird aufgrund der Erweiterung des Geraer Waldklinikums das Entbindungsheim Langenberg geschlossen. Im selben Jahr findet das 2.Geraer Reit- und Fahrtturnier im Stadtteil statt.
1955 gewinnt Lothar Meister II auf der 7.Etappe der Friedensfahrt den Sonderpreis, einen Zeiss-Feldstecher, beim Bergspurt am Langenberger Berg. 1959 eröffnet in Langenberg eine neue Augenklinik.
1969 steht mit der Gaslaterne in der Auenstraße die letzte ihrer Art in Gera. Ab 1971 können die Langenberger Kinder ihren neuen Kindergarten/ -krippe nutzen, insgesamt bietet die Einrichtung Platz für 260 Kinder.
1979 sind Milbitz, Rubitz und Thieschitz durch den 55m langen Stublacher Elstersteg wieder mit Langenberg verbunden.
1983 tragen Mitarbeiter der Interflug einen alten und baufälligen Schornstein der Piano-Union ab.
Die Langenberger Zweigstelle der Geraer Bibliothek öffnet 1986 wieder mit deutlich höherer Kapazität.
1989 bekommt der Stadtteil durch die Fertigstellung der wiedererrichteten St.-Jakobus-Kapelle eine zweite Kirche.
 
Die Thüringer Wurstwaren GmbH Langenberg geht 1993 in Konkurs, im gleichen Jahr gründet sich die Thüringer Klaviaturenfabrik GmbH Langenberg. 1997 wird das vollbiologische Klärwerk in Stublach eingeweiht.
1998 findet erstmals seit den 40er Jahren wieder das traditionsreiche Langenberger Schützenfest statt.
Im Jahr 2000 erhält die neu erbaute Wohnanlage in der Zeitzer Straße ein Erinnerungsstück: Ein Rathausturmnachbau soll das abgerissene Rathaus nicht vergessen machen.
 
(Quellen: Mues/Brodale, Stadtführer Gera, Gondrom, 1995, S.127ff. und Hannelore Schmidt, Gera in alten Ansichten, Zaltbommel, 1991, S.120f., Klaus Brodale/ Heidrun Friedemann; Das war das 20.Jahrhundert in Gera, Gera 2002; Reußischer Volksbote. Ein Heimatkalender auf das Jahr 1922)
 
Linktipps: Aktuelle Infos aus den Stadtteilen Geras
 
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